Kleine und große Kramer in Holzkirchen – Mai 2107

Vom Klein- und Großkramer, vom Eckkramer, Kramer-Jackl und Fragner – erzählt vom gemeindlichen Archivar Hans Widmann

Früher gab es überall in den größeren bayerischen Orten kleinere Krämerladen. Man nannte sie „Kleinkramer“. Dann gab es zumindest in den Märkten und Städten noch die „Großkramer“. Später wurden aus ihnen die Kaufhäuser, wie wir sie heute kennen. In Altbayern wurden die „kleinen Kramer“ auch nach dem alten Zunftbrauch „Fragner“ genannt. Einher ging mit dem Namen Fragner eine Beschränkung der Warenabgabe, während das Warenangebot oft die gleiche Auswahl bot wie das in den Großgeschäften.